Jeder kennt diesen Anblick: dicke Arme, voluminöse Brust, halbwegs breiter Rücken und dünne Beine. Die erste Frage, die sich einem stellt: “Sieht das wirklich schön aus?”. Die zweite entscheidende Frage dazu wäre: “Wieso? Wieso trainierst Du Deine Beine nicht?” Nicht nur, dass der gesamte Muskelaufbau Deines Körper blockiert wird, weil Du Deine größte Muskulaturgruppe vernachlässigst, schön sieht es auch nicht aus! Egal welcher deutsche Sprechgesangsartist Euch das Gegenteil predigt, glaubt uns, auch Sie trainieren ihre Beine. Immerhin wollt ihr doch, dass Eure Leistung geschätzt und bewundert und nicht hinterfragt bzw. kritisiert wird.

Zugegeben, es gibt ein paar Gründe, wieso Beintraining nicht so beliebt ist. Viele Sportler sind stolz auf Ihr Maximalgewicht beim Bankdrücken, Ihren Arm- oder Brustumfang. Wer zieht auch schon seine Hose runter, wenn jemand gefragt wird, seine Muskeln zu zeigen. Es macht ja auch am meisten Spaß, die Muskeln zu trainieren, die man sieht und direkt wahrgenommen werden können.

Never skip Legday

Echte Sportler wissen jedoch, dass Beintraining ein entscheidender Bestandteil des Trainings ist, auch wenn man sie im Klub nicht sieht.

Stellt Euch das mal so vor, mit der Frage: “Wie wächst ein Muskel überhaupt?” Ganz einfach erklärt liegt es im Idealfall an der Überbeanspruchung des Muskels, der im Umkehrschluss dazu Wachstumsreize setzt. Der Muskel merkt also, dass er wachsen bzw. stärker werden muss, um dieser überdurchschnittlichen Beanspruchung entgegenwirken zu können. Gleichzeitig verletzten wir den Muskel – der sogenannte Muskelkater. Keine Sorge, diese Verletzungen sind halb so wild und elementar für den Muskelaufbau. Denn nun kommen Eure körpereigenen und durch Nahrung aufgenommen Proteine ins Spiel, die vom Muskel aufgenommen werden, um ihn zu “heilen”. Darüber hinaus setzt Euer Körper unterschiedlichste Wachstumshormone wie Testosteron frei. Testosteron erhöht unter anderem die Proteinaufnahme in den einzelnen Zellen der Muskulatur. Der Muskel kann somit mehr Energie aufnehmen und an Kraft und Volumen zunehmen. Die Leistung jeder einzelnen Muskelgruppe steigt und Ihr bekommt weniger Muskelkater, da der Muskel sich schnell regenerieren kann. Weniger Muskelkater bedeutet auch nicht gleichzeitig weniger Muskelaufbau. Je größer der Muskel ist, “testo” mehr Energie braucht er und desto höher ist der Testoseteronausschuss.

Lange Rede kurzer Sinn. Stellt Euch nun mal vor wie viel Energie oder Wachstumshormone verloren gehen, wenn Ihr Eure größte Muskelgruppe nicht trainiert? Oder lasst es uns anders formulieren: Wie viele Wachstumshormone (Testosteron) würden Euren Muskelaufbau ZUSÄTZLICH unterstützen, wenn Ihr genau diese größte Muskelgruppe trainiert? Und ja wir reden hier immernoch von Euren Beinen! Dieser Muskelaufbau gilt für den gesamten Körper. Noch dickere Arme, eine voluminösere Brust und ein breiterer Rücken, nur durch Beintraining. Euer gesamter Körper profitiert davon. Durchstößt bei jeder Trainingseinheit Eure Grenzen und Euer Körper weiß daraufhin, was zutun ist.

Nicht nur das. Wenn Ihr wirklich alle Muskelgruppen trainiert, verbraucht Ihr mehr Energie und verbrennt mehr Fett – und das auch an Ruhetagen. Zudem bilden Eure Beine zusammen mit dem Bauch das Fundament für eine stabile Körperspannung beim Training. Das sorgt unter anderem auch für eine fokussiertere Ausführung beim Bankdrücken, auch mit mehr Gewicht. Außerdem sieht ein symmetrischer Körperaufbau doch viel ästhetischer aus und zieht die Blicke jeder Frau und jedes Mannes viel mehr an sich. Werde zu der Person, die bei “Spann mal an!” oder “Zeig mal deine Muckis” theoretisch gesehen auch die Hosen runterlassen kann 😀

Passend zu unserem Beitrag haben wir hier ein Video vom düsseldorfer Fitnessfreak und Personaltrainer Coach Eddy! Hier findet Ihr die richtige Motivation mit von ihm empfohlenen Übungen für das richtige Beintraining. Anschauen und Gainz feiern! Mehr über ihn findet Ihr auf seiner Facebookseite oder unter www.coach-eddy.de.

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